Lehrgang Erlebnispädagogik

Anbieter:
Oesterreichischer Alpenverein
Länder:
Oberösterreich
Salzburg
Tirol
Vorarlberg
Wien
Typ:
Berufsbegleitend
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Die Ausbildung

Das Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit (KOSAR) an der Fachhochschule FH Campus Wien und der Oesterreichische Alpenverein bieten erstmals gemeinsam eine spezifische Weiterbildung für Erlebnispädagogik im Handlungsfeld Sozialarbeit/Sozialpädagogik an!

Erlebnispädagogik ist einer der wichtigen Ansätze in der sozialpädagogischen Arbeit. Unsere Standortbestimmung de- klariert Erlebnispädagogik klar als „Intervention zur Ver- haltensänderung von Jugendlichen“. Handlungsmotivation und Qualifizierungsbedarf unterscheiden sich damit deutlich von erlebnisorientierter und freizeitpädagogischer Arbeit.

Durch die hohen Anforderungen, die heute an die „Begleitung“ erlebnispädagogischer Lernprozesse in diesem Handlungsfeld gestellt werden, ist die Verantwortung für alle Beteiligten gestiegen. Dementsprechend wird ein erhöhter Anspruch an die Kompetenz der im Sozialbereich Tätigen gestellt. Auch die beauftragenden Organisationen arbeiten nur mehr mit ent- sprechend geschulten MitarbeiterInnen zusammen. Professional- istInnen und Einrichtungen sehen daher Bedarf an spezieller Qualifizierung.

Sich einzulassen auf die intensiven Methoden der Erlebnis- pädagogik setzt eine gezielte Auseinandersetzung mit sich selbst und entsprechende fachliche Qualifizierung voraus. Diese Reflexion zu begleiten und die Qualifizierung zu unterstützen, sind wesentliche Ziele dieses Diplomlehrgangs. Er trägt damit maßgeblich zur Professionalisierung und Stärkung der Erlebnis- pädagogik in Sozialpädagogik und Sozialarbeit bei.


Jürgen Einwanger
Studiengangsleitung

Berufsbild und Karrierechancen

DerLehrgang Erlebnispädagogik ist qualifiziert ein erlebnispädagogisches Konzept professionell und eigen- verantwortlich operativ auszuführen. Er/Sie ist Auftragnehmer/in oder Angestellte/r einer Organisation die erlebnispädagogische Konzepte und Aktivitäten beauftragen/durchführen.

Kompetenzen der AbsolventInnen

  • Konzeption kleinerer erlebnispädagogischer Maßnahmen
  • Ausführung auch komplexer erlebnispädagogischer Pro- jekte
  • Anamnesen, Bedarfseinschätzung und Konzepte als Ar- beitsgrundlagen verstehen und resultierende Maß- nahmen reflektiert umsetzen können
  • Betreuung von Jugendlichen (Beziehungsaufbau, Ziel- erarbeitung, Unterstützung bei Zielumsetzung, Umgang mit Krisen und Konflikten)
  • Administration (Berichtslegung, Dokumentation, Abrech- nung

Ausbildungsschwerpunkte

Lehrgangsaufbau (37 Ausbildungstage + Praxis):

  • Einstieg: „Ich «» Gruppe «» Natur - Grundlagen alpiner Erlebnispädagogik“ (4,5 Tage)

  • Modul 1: „Selbstkonzept und Gruppendynamik“ (6 Tage)
  • Modul 2: „Aktion => Reflexion => Transfer “ (5,5 Tage)
  • Modul 3: „Sozialpädagogische Diagnostik“ (2,5 Tage)
  • Modul 4: „Erste Hilfe Outdoor“ (2,5 Tage)
  • Modul 5: „Alpine Erlebnispädagogik im Winter“ (3,5 Tage)
  • Modul 6: „Prozess- und lösungsorientierte Methoden in der Natur“ (3,5 Tage)

  • Technik: Fachsportliche Ausbildung (mind. 40UE)
  • Praxis: Projekt + Supervision + Facharbeit (Gesamt 140 UE)
  • Abschluss: Kolloquium (2 Tage)

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:
 
Studienplätze:
k.A.
Bewerber:
k.A.

Kosten:
Einstiegsseminar: ab 543,00 Euro (exkl. Selbstversorgung)
Diplomlehrgang: ab 4010,00 Euro + Vollpension ab 704,00 Euro (exkl. Selbstversorgung bei Einstiegsseminar und Modul) + Fachsportliche Ausbildung

Zulassungsvoraussetzungen:
Interessierte aus der Jugendarbeit nehmen am Einstiegsseminar teil. Erst nach diesem Seminar fällt die Entscheidung für eine Aufnahme in die Ausbildung.

    1. Ausbildung und Erfahrung
    • Abschluss einer Ausbildung/eines Studiums im Bereich Sozialarbeit/Sozialpädagogik und entsprechende Berufstätigkeit in diesem Arbeitsfeld, oder
    • Abschluss einer anderen pädagogische Ausbildung und begleitend zum Diplomlehrgang in der Sozialen Arbeit tätig, oder
    • Nachweis von mindestens drei Jahren Berufserfahrung in der Sozialarbeit/Sozialpädagogik
    Über die Anerkennung vergleichbarer Abschlüsse als Voraussetzung für die Bewerbung entscheidet die Lehrgangsleitung.

    2. Eigene Motivation
    • Durch die Teilnahme am Einstiegsseminar soll für Interessierte aus der Jugendarbeit (die nach ihrer Selbsteinschätzung die Zulassungsvoraussetzungen für den Lehrgang erfüllen) die Möglichkeit entstehen, sich gut informiert für oder gegen eine Bewerbung zu entscheiden.

    3. Empfehlung durch das Lehrteam
    • Für die Lehrteammitglieder soll während des Einstiegsseminars die Möglichkeit einer ersten Einschätzung der Interessierten entstehen – ihre Empfehlung ist Voraussetzung für die Bewerbung.

    4. Gesundheit
    • Die TeilnehmerInnen müssen in guter gesundheitlicher und psychischer Verfassung sein (Nachweis durch medizinischen Auskunftsbogen und ggf. ärztliche Bestätigung).

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Der Anbieter

Die Lehrgänge der Alpenverein-Akademie bieten praxisorientierte Aus- und Weiterbildung für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Je nach Interessensbereich wird haupt- und ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit Tätigen Vertiefung in verschiedenen pädagogischen und didaktisch-methodischen Konzepten ermöglicht.

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Alpenverein Akademie
Olympiastrasse 37
6020 Innsbruck
Österreich
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